1. Die alten Römer im Felsberg: Dauer 1 Stunde, 150 Euro, max. 25 Teilnehmer
    Die alten Römer und der vermeintliche Granit im Felsenmeer: Ausgehend von der Riesensäule schauen wir uns in einer Stunde die interessantesten römischen Werkstücke an: Riesensäule, Altarstein, geschrammter Stein, Pyramide und einige mehr. Die Technik der
    Keilspaltung und des Steinsägens sowie das Leben im Steinmetzlager  lernen Sie auf meist bequeme Wege mit leichten Steigungen kennen. Der vermeintliche Granit ist in Wahrheit Melaquarzdiorit, und der hat ihnen schon schwer zu schaffen gemacht, den gut organisierten und ordnungsliebenden Römern. Daß sich ein Gestein derart einer geordneten Bearbeitung entzog, waren sie nicht gewohnt. Mit Jahreszahlen, Kaisernamen und Schlachtendaten quäle ich Sie allerdings nicht, dafür bekommen Sie unterhaltsame Einblicke in die spannenden Lebensbedingungen im früheren Barbarenland Germanien. Im Felsenmeer erfahren Sie wie die Römer die Steine bearbeitet haben, und zwar zum Anfassen.
    Viele informationen über die alten Römer habe ich für Sie auf meinen Seiten zusammengetragen: https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geschichte/die-roemer-im-odenwald Schauen Sie mal rein!
    Im Winter 2013 habe ich eine dreimonatige Ausbildung zur Gästeführerin "Römer im Odenwald" mit Zertifikat absolviert und freue sich darauf, Ihnen vor Ort im Felsenmeer Geschichte und Geschichten näherbringen zu dürfen! Silvana Odina in der caupona« - eine römischstämmige Garköchin in Germanien klagt ihr Leid, nicht ohne Ihnen dazu köstliche Spezialitäten aus "medias res" - der geheimnisvollen römischen Civitas MED... (Dieburg) zu servieren.
  2. Wie ist das Felsenmeer entstanden? Dauer 90 Minuten, 180 Euro, max. 25 Teilnehmer
    Das Felsenmeer ist ein ganz besonderes Biotop: Sie sehen im Blockstrom ganz andere Tiere und Pflanzen als nebenan im Wald. Und Sie dürfen dieses Biotop betreten: denn würden nicht 10.000 Menschenfüße darüber klettern, dann würden hier Brennessel, Hollunder, Haselnuß und Brombeere alles überwuchern, bis kein Felsenmeer mehr zu sehen wäre.
    Ebenso besonders ist auch die Entstehung: immer wieder hört man, daß die Felsen als Ablagerung einer eiszeitlichen Moräne hierher kamen, ein Meer aus Findlingen. Das stimmt aber gar nicht: die heutigen Felsen entstanden durch Verwitterung an Ort und Stelle! In meiner anschaulichen Erklärung ohne Fachchinesisch erfahren Sie, wie das vor sich ging.
    Aber Sie hören auch von Umweltsündern: von Häufchentüten und Batteriesäure, von Bodenschäden durch Neben-dem-Weg-im-Wald-rumtrampeln, und natürlich den allerersten Umweltferkel der Welt, den beiden Riesen die der Sage nach für die Entstehung des Felsenmeeres verantwortlich sind.
    Gleich, ob man das Felsenmeer an einem regnerischen Tag besucht und die Stille genießt oder ob man in einer fröhlichen Gruppe über die Felsen klettert: diese Besonderheiten sorgen dafür, daß das Felsenmeer einzigartig ist! Bequem von zuhause aus können Sie schon vieles auf meinen Seiten nachlesen, aber direkt vor Ort mit mir macht es unvergleichlich viel mehr Spaß. https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geotop und https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geschichte 
  3. Das harte Leben der Steinarbeiter im Lauf der Jahrhunderte: Dauer 90 Minuten, 180 Euro, max. 25 Teilnehmer
    1879: zwei Steinarbeiter aus dem Fichtelgebirge kommen auf ihrer Wanderschaft in den Odenwald und lassen sich hier nieder. Sie sind die Begründer der neuzeitlichen Steinbearbeitung. Im Felsberg finden sich neben dem berühmten und erkennbaren Felsenmeer noch zahlreiche weitere Blockströme, die inzwischen überwachsen sind. In den hundert Jahren zwischen 1879 und 1979, als der Felsberg unter Natur- und Denkmalschutz gestellt wurde, schufen die Steinarbeiter ein grandioses Freilichtmuseum: die Seegerhütte mitten im Wald ist eines der besterhaltenen Relikte, aber man findet überall Spuren. Wie die Arbeit der modernen Steinarbeiter war, wie sie sich von der der alten Römer unterschied, wo heute überall Felsberg-Gestein zu finden ist und wer das Geheimnis des Spezial-Sprengstoffes hütet, mit dem die Blöcke seit 1920 geteilt wurden, zeige ich Ihnen bei meiner Führung.
    Denn als treusorgende Ehefrau trage ich tagtäglich den Henkelmann mit dem heißen Mittagessen für meinen hart arbeitenden Mann zur Seegerhütte - von Gadernheim ins Felsenmeer und zurück. Danach kommt ja nur noch das "bißchen Haushalt". Lassen Sie sich bei unserer 90minütigen Tour über bequeme Wege die Spuren der modernen Steinindustrie im Felsenmeer zeigen. Hier können Sie sich schon einmal Appetit anlesen: https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geschichte/steinbearbeitung-zeitreise-durch-die-jahrhunderte 
  4. Kurzführung mit Riesensage + Felsenmeer-Entstehung: Dauer 45 Minuten, 120 Euro, max. 25 Teilnehmer
    Es gibt zwei Versionen, wie das Felsenmeer entstanden ist, nein eigentlich drei: die dritte ist jedoch nicht mehr gültig. „Nicht mit Unrecht hat man ihm diesen Namen gegeben. Scheint es doch, als wäre ein herabbrausender Strom aufgeregter Meereswellen plötzlich zu Stein erstarrt. Große, wild über einander geworfene Granitblöcke füllen in ziemlicher Breite wie das Eis und die Lawinen eines Gletschers die steil herabziehende Bergschlucht.“ Diese "Gletscher-Theorie" von Albert Ludwig Grimm aus der Zeit um 1822 wurde noch bis vor wenigen Jahrenzehnten in mancher Heimatkundeklasse erzählt, auch daß das Felsenmeer durch einen Vulkanausbruch entstanden ist. Inzwischen wissen die Geologen jedoch, wie genau die Entstehung des Blockstromes vor sich ging, und ich erkläre es Ihnen in meiner 45-Minuten-Kurzführung in anschaulichen Worten ohne Fachchinesisch. Aber was wäre trockene Geologie ohne das besondere Gewürz der Sagenwelt? Die zweite Version über die Entstehung ist natürlich wesentlich spannender und kurzweiliger, denn zwei Riesen bekamen einen Streit und... Mehr dazu können Sie hier nachlesen: https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geschichte - Oder Sie kommen mit mir mit zu unserer gemütlichen Tour rund um die Siegfriedsquelle - ich freue mich auf Sie!
  5. Felsenmeerführung "Mit allem!" Dauer 2,5 Stunden, 250 Euro, max. 25 Teilnehmer
    Diese zweieinhalbstündige Führung beginnt an der Siegfriedsquelle. Wir steigen zunächst langsam ca. 70 Stufen hinauf zur nächsten Etage. Ab hier gibt es bequeme Wege, die sich kreuz und quer durch das Felsenmeer ziehen. Zwischendurch machen wir immer wieder eine Pause, und ich erzähle Ihnen alles Wesentliche über das Felsenmeer: wie die alten Römer im Felsberg arbeiteten, wie das Felsenmeer entstanden ist, über die besondere Geologie und Ökologie und über das harte Leben der Steinarbeiter im Lauf der Jahrhunderte. Natürlich darf hier die Sage von den beiden Riesen nicht fehlen.
    Unsere Tour endet an der Riesensäule, dem berühmtesten römischen Werkstück. Unterwegs sehen Sie einige Werkstücke aus römischer Zeit und aus der hundertjährigen Zeit der Steinindustrie zwischen 1879 und 1979. Unser Streifzug berührt auch die umliegenden Dörfer, aus denen die Steinarbeiter hierher kamen. Wie sie lebten und arbeiteten zu ihren verschiedenen Zeitaltern, was heutige Archäologen im Felsberg finden und welche Bedeutung die Klobürste für die alten Römer hatte. Lassen Sie sich überraschen!