Darf mein Kind im Wald spielen? Draußensein tut gut!!!

Das Sicherheitsdenken der Helikopter-Elterngeneration hat dazu geführt, daß viele Kinder kaum Körpergefühl entwickeln. Fehlende motorische Fähigkeiten machen sich vor allem bei Stadtkindern bemerkbar, Bewegung auf unebenem Gelände fällt ihnen schwer, Käfer und Regenwürmer sind iiiiiieh! Später einmal werden diese Kinder vielleicht mit schreibtischgestählten Muskeln geistige Klimmzüge machen...

Über die Hälfte der Eltern finden es zu gefährlich, Kinder im Wald spielen zu lassen, fast ein Fünftel aller Kinder hat noch nie ein frei lebendes Tier gesehen, die Hälfte ist noch nie auf einen Baum geklettert!  Noch vor wenigen Jahren wimmelte es im Felsenmeer vor Schulklassen, heute führen Schulausflüge wohl offenbar lieber ins Knopfmuseum. Lehrkräfte und Organisatoren der Ausflüge sehen sich immer stärker auch einem Anspruchsdenken der Eltern ausgesetzt, das jedes Risiko lieber vermeiden läßt.

Während unseres Sommer-Zeltlagers in Schannenbach konnten die Betreuer vom Kleinkunstverein  Doguggschde e.V., dem ich als Gründungsmitglied angehöre, jedoch feststellen, daß die Kinder sich nicht häufiger oder schlimmer verletzten, wenn sie im Wald spielten. Spielplatz und Sportplatz waren aufgrund der großen Hitze im Juli nicht sehr beliebt, und der Wald bot Schatten und eine unglaublich reichhaltige Abenteuerlandschaft!

Eltern, die sich trotz all jender schlimmen Gefahren getrauen, ihr Kind in der Natur und im Felsenmeer toben zu lassen, können einige Sicherheitsregeln beherzigen, dann gibt es keine Probleme:

  • nur in ausgeruhtem Zustand klettern
  • besser bergauf als bergab
  • feste Schuhe
  • Handy und Gameboy in die Tasche, Hände aus den Taschen
  • Pausen machen
  • und natürlich nur wenn die Felsen trocken sind klettern

Bei Kobold Kieselbart lernt man zwar nicht im Felsenmeer zu klettern, aber wie man sich in der Natur bewegt und wie man sich orientiert. Hier können Eltern mit ihren Kindern erfahren, worauf es in der Natur ankommt, und welcher Ort wäre spannender dafür als das Felsenmeer!

Mit den Füßen fest auf der Erde stehen, mit allen Sinnen die Natur in sich aufnehmen, sich orientieren, mit Himmelsrichtungen und Höhenangaben in der Karte Merkmale im Wald finden, wohltuende Bewegung im Freien, bei dem Kinder gar nicht merken daß sie „wandern“!

Den Wald als Zauberwelt begreifen, eintauchen in Märchen voller Feen, Elfen, Zwerge und Kobolde, die Welt hinter den Dingen entdecken oder als wilde Räuber durch das Felsenmeer toben, oder eine Waldschulstunde mit Kieselbart erleben: Kobold Kieselbart kennt das Felsenmeer wie kein anderer und erzählt dabei nichts Langweiliges über Steine, sondern was die Steine erlebt haben!     

Wie oft seid ihr draußen?

Wir sind viel zu selten draußen, widmen viel zu wenig Zeit dem Nichtstun. Wie erholsam ist es, wenn wir nach einer ganzen Weile aus einem Tagtraum aufwachen, in dem wir nichts getan haben als dem Zwitschern der Vögel oder dem Rauschen der Blätter in den Baumkronen gelauscht haben! Alle Gedanken kommen zur Ruhe, und wir sind nur noch für diesen Augenblick da.  Verwunderlich, aber wahr: das ist der Kern von Meditation! Alles zielgerichtete Denken loslassen, die Sinne öffnen: hören, sehen, fühlen, riechen und schmecken. Dem "monkey business" ein Schnippchen schlagen und entspannen! Das ist für unser Wohlbefinden dringend notwendig, für Erwachsene und - immer stärker auch für Kinder.

Den Wald als Zauberwelt begreifen, eintauchen in Märchen voller Feen, Elfen, Zwerge und Kobolde, die Welt hinter den Dingen entdecken - das sollen Sie und Ihre Kinder bei mir erleben.

aber viel zuwenige tun es

Was dies für die Feinmotorik bedeutet, kann jeder beurteilen, der einen langen Schreibtischtag hinter sich hat. Zudem fehlt so die Aufnahme von Vitamin D, das aus der Sonnenbestrahlung über die Haut gebildet wird. Inzwischen rückt die Schulmedizin allmählich ab von der Lehre, daß die Sonne aufgrund des Hautkrebsrisikos unbedingt gemieden werden muß. Neueste Empfehlungen lauten dagegen, daß die Sonne nicht pauschal schädlich ist. Nur wer sich täglich für 30 Minuten im Tageslicht (draußen!) oder in der Sonne ohne Sonnenschutzmittel aufhält, reichert genügend Vitamin D an, das glücklicherweise im Sommer „angespart“ und für den langen Winter gespeichert wird.

30 Minuten spazierengehen an der frischen Luft sind außerdem ausreichend, um den gesamten Organismus fitzuhalten, Erkältungen und Verspannungen vorzubeugen.

Also nix wie raus! Die Felsenmeerdrachen haben viele Rezepte fürs Draußensein!

 

Um Orientierung in der Natur, Himmelsrichtungen und Höhenangaben in der Karte suchen und Merkmale im Wald finden, um wohltuende Bewegung im Wald, bei dem Kinder gar nicht merken daß sie "wandern", geht es bei der großen Felsenmeer-Schatzsuche. Weitere Informationen unter Tel: 06254-9403010 oder per Mail an kieselbart@dblt.de