Wandern mit Hund: nicht immer und überall problemlos möglich

Für den Hundefreund verbietet es sich, den Urlaub ohne Hund zu verbringen, doch oft ist es schwierig eine Unterkunft zu finden und aussagekräftige Informationen über Wanderstrecken, vor allem in den Bergen.

Hunde im Felsenmeer

Im Felsenmeer sind Hunde kein Problem, man sollte sie aber im direkten Felsenbereich an der Leine halten, weil dort immer viele Familien mit Kindern unterwegs sind. Hunde sollten nicht in den Felsen klettern, diese Bewegungen sind gerade für ältere Hunde nicht artgerecht und können zu bösen Gelenkschmerzen führen. Und die Hinterlassenschaften der Hunde gehören NICHT ins Felsenmeer, eben wegen der vielen spielenden Kinder! Wenn im umgebenden Wald mal ein Häufchen liegt, finde ich das nicht schlimm. Schlimm sind aber die in Plastik verpackten Häufchen! Leute, wenn ihr schon der Meinung seid, daß ihr Hundehaufen eintüten müßt, dann nehmt sie auch mit nach Hause. Ein Hundehaufen ist nach drei Wochen völlig verschwunden und von den Kleinlebewesen in guten Waldboden umgewandelt. Eine Plastiktüte liegt gute 400 Jahre dort herum...
Übrigens - kleiner Hinweis vom Kobold Kieselbart: die Rehe, Wildschweine, Marder, Füchse, Eichhörnchen, Spitzmäuse, Marienkäfer und Regenwürmer verpacken ihre Häufchen auch nicht in Plastik - die gehören in den Wald und haben dort eine wichtige Funktion!!!!

Hunde im Urlaub

Wer mit seinem Hund in Urlaub fahren möchte, braucht ein paar wichtige Vorbereitungen. Was die Unterkunft betrifft, gibt es z.B. Portale wie www.ferien-mit-hund.de, www.urlaub-mit-hund.de, oder www.4pfoten-urlaub.de.

Wer mit dem Hund beispielsweise in die Berge möchte, findet nützliche Infos in einem der Rother-Wanderführer „Wandern mit Hund“. Manches was uns Menschen einfach erscheint, ist für einen Hund unüberwindbar und umgekehrt. Deshalb ging Autorin Andrea Obele mit ihrem Hund gezielt los. Metallgitterbrücken, Leitern, Weiden mit Rindern - schwieriges Terrain für einen Hund, für den Menschen problemlos zu meistern. Beraten ließ sie sich nicht nur von ihrem Hund, sondern auch von Tierärzten, einem Bergwacht-Helfer und einer Hundetrainerin. Die Wanderungen, die im Rother Wanderführer (es gibt ihn für verschiedene Regionen) beschrieben sind, haben jeweils eine doppelte Signatur: einen Menschenfuß und eine Pfote in blau = einfach, rot = mittel und schwarz = schwierig. Da nicht jeder Hund mal kurz in den Rucksack paßt wenn es schwierig wird, sind diese Hinweise äußerst nützlich. Die Rother-Wanderführer sind in jeder guten Buchhandlung in Ihrer Nähe unter ISBN 978-3-7633-3092-8 erhältlich. (mh)